Mitbürger sollen vom Erbe profitieren

Vorstand und Beirat

„Für ein langes, schönes Leben“ in der Eifelgemeinde Dahlem hat sich ein Ehepaar mit der Finanzierung einer Stiftung bei der Kommune revanchiert, um „den Menschen dort Gutes zu tun“. So beschreibt der Dahlemer Bürgermeister Jan Lembach den Anlass zur Gründung dieser Einrichtung, die der Unterstützung gemeinnütziger Vereine gewidmet ist. Stiftungszweck ist die Förderung von Organisationen im Bereich Sport, Jugend- und Altenhilfe sowie Heimatkunde- und -pflege.

Vor zwei Jahren war das Ehepaar mit seinem Anliegen an die Gemeinde herangetreten. Man war sich dann schnell einig, dass eine Stiftung zur Umsetzung des Anliegens der Eheleute am besten geeignet sei. Mit Unterstützung der Steuerberaterin Claudia Weishaupt wurde eine entsprechende Satzung entwickelt und der Antrag zur Stiftungsgründung bei der Bezirksregierung Köln eingereicht, wo er denn auch bewilligt wurde.

Das Ehepaar, von dem ein Ehepartner mittlerweile verstorben ist, steuerte das Mindestkapital von 50.000 Euro dazu bei. Die Stiftung wird zudem Erbin des noch verbliebenen Ehepartners. „Dann verfügt die Stiftung über umfangreiches Kapital“, so Bürgermeister Lembach.

Da gemäß den strengen gesetzlichen Vorgaben nur die Erträge aus dem angelegten Stiftungskapital für Ausschüttungen an die Vereine verwendet werden dürfen und die Ertragslage für Stiftungen derzeit zinsbedingt sehr dürftig ist, wird erst in einigen Jahren mit größeren Spenden an die Vereine zu rechnen sein. Es können nur jene der rund 50 Dahlemer Vereine bedacht werden, die den Anspruch der Gemeinnützigkeit erfüllen. „Auf diese Dinge legen die Bezirksregierung, die Oberfinanzdirektion und die Stiftungsbehörde sehr großen Wert“, berichtet Claudia Weishaupt.

Um bereits jetzt etwas an die Vereine spenden zu können, wurde per Ratsbeschluss entschieden, dass die Gemeinde Dahlem der Stiftung jährlich 2000 Euro spendet, die dann an die Organisationen ausgeschüttet werden können. Zudem hat die Kreissparkasse Euskirchen 4000 Euro dazugegeben, die als Zustiftung in das Stiftungskapital geflossen sind.

„Die Ausschüttungen aus den Erträgen werden nicht mit der Gießkanne, sondern schwerpunktmäßig verteil werden“, betont der Dahlemer Ex-Bürgermeister Reinhold Müller. Er fungiert als Vorsitzender des Stiftungsbeirats, dem neben der Steuerberaterin Claudia Weishaupt auch der Blankenheimer Zahnarzt Martin Lescovec als langjähriger Familienfreund der Stiftungsgründer angehört. Reinhold Müller: „Die Stiftung ist ein kleiner Lottogewinn für die Gemeinde und auf Zukunft ausgelegt. Wir hoffen auf viele weitere Spenden und Zustiftungen.“

Dem pflichten Jan Lembach und Helmut Etten gerne bei, die qua Amt als Bürgermeister respektive Gemeindekämmerer den Stiftungsvorstand bilden. Alle gemeinsam sind sich einig: „Ohne die Vereine als Kulturträger würde in Dahlem gar nichts laufen.“

Weitere Informationen zu der Dahlemer Stiftung erhält man unter 0 24 47/9 55 50.

 

(Bildunterschrift: Die Steuerberaterin Claudia Weishaupt (von rechts), Kämmerer Helmut Etten, Bürgermeister Jan Lembach und sein Vorgänger Reinhold Müller stellten Eifel Image die Dahlemer Stiftung vor. )

(Text und Bild: Pressebüro Romanowski)

 

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